Gewaltprävention


Performancelabor:

 

Sich bewegen, aufeinander achten, miteinander reden, einander verstehen

 

Der Fokus liegt auf der gemeinsamen, praktischen Bewegungsarbeit und der positiven Kommunikation miteinander. Jeder spricht mit allen.

        

Das positiv ausgerichtete Feedback in zweier, dreier, vierer Gruppen steht neben der spannenden und kreativen Körperarbeit im Vordergrund.

 

Die Jugendlichen arbeiten an Dynamiken, Verhalten im Raum, Verhalten zum Publikum, Verhalten zum Improvisationspartner bzw. Improvisationspartnern, Brüchen, Zeitgefühl, Verbindung zu sich selbst, komischen Momenten, Timing, Dramatik etc.

 

Nach jedem Abschnitt wird über die eigene gemachte, erlebte Erfahrung mit anderen gesprochen.

Die Jugendlichen gehen mit dem Dozenten den Vertrag ein, an allen Veranstaltungstagen teilzunehmen. 

 

Die Grundlage jeder Improvisation, wie auch im Leben, ist die freie Entscheidung.              

„Ich kann mich so verhalten oder so oder auch so. Ich habe mein Schicksal selbst in meiner Hand.“ 

 

Das, was die Jugendlichen im Workshop an Erfahrungen sammeln, Ergebnisse ihrer eigenen Forschungsarbeit, wird im Workshop verbal zum Ausdruck gebracht und vor den anderen Jugendlichen geäußert. Das ist wichtiger Bestandteil der Arbeit. Das Erlebte in Worte zu fassen folgt unmittelbar auf die künstlerische Auseinandersetzung .                                          

Es ist demnach nicht notwendig auf ein Ziel, zum Beispiel eine Präsentation hin zu arbeiten.                                

Gruppen, die dies wünschen präsentieren im kleinen oder größeren Rahmen ihre Arbeit.

In  einem Probetagebuch werden die Jugendlichen ihre Erfahrungen auch schriftlich festhalten. Das kreative Schreiben und die Reflektion des Kurses zuhause ist Bestandteil des Workshops. 

Ausgangssituation:

Straffällig gewordene Jugendliche . Die Jugendlichen zeigen ein angeeignetes Verhalten, dass einer zu überprüfenden Rolle entspricht.

Kaum Reflexion des eigenen Tuns. Die Jugendlichen zeigen destruktives Verhalten sich selbst und anderen gegenüber.

Projektgesamtziel:

Die Jugendlichen lernen im Workshop eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Emotionen, Geist, Körper und Ausdrucksweise und überprüfen Eigen- und Fremdwahrnehmung. Das eigene Tun zu reflektieren und Positives beim Anderen zu erkennen ermöglicht straffälliges Verhalten zu verhindern.                                  

 

Leitung: Peter Trabner, Romy Trabner


Dieser Kurs ist als richterliche Weisung für straffällig gewordene Jugendliche möglich oder in anderen Kontexten. Bitte nutzen sie das Kontaktformular für weitere Informationen.