Liebe Kunstbegeisterte, 

Pipette-Kulturlabor ist der Überzeugung, dass das  Theater als Ausdrucksmittel; die intensivste Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung mit sich Selbst und seiner Umwelt bietet. Wir glauben daran, das Kinder die Baumeister ihres Lebens sind, und möchten durch Angebote der kulturellen Bildung dazu beitragen, dass Kinder die eigene Selbstwirksamkeit durch das ästhetische Gestalten mit Mitteln des Theaters erfahren und sich so ihrer selbst bewusst werden.

Dabei greifen wir jene Ausdrucksmittel auf, die Kindern sowieso nahe sind. In erster Linie ist dies die freie Improvisation.

Wir möchten Raum und Rahmen schaffen, wo es Menschen erlaubt ist authentisch zu sein und Ihnen die Möglichkeit gegeben ist sich zu offenbaren.

Unser Ziel ist weder Kunst noch Pädagogik und doch geht beides Hand in Hand mit uns und wird selbstverständlich. 

Wir schreiben Kinder und meinen Menschenkinder, auch du, jenseits der 20 bist gemeint. Die kulturelle Partizipation aller Bürger und Bürgerinnen, eine aktive Teilhabe an "Kultur" gestalten wir durch verschiedene Projekte. 

Wissenschaft, Philosophie, Pädagogik, Politik,Ökonomie sind Bereiche, die wir spielerisch, abstrakt und konkret auf die Bühne bringen möchten.

Unser pädagogischer Ansatz oder besser unser  Menschenbild wurde von Maria Montessori, Friedrich Fröbel, Jesper Juul, Marshall Rosenberg (gewaltfreie Kommunikation) und einem zeitgemäßen Humanismus geprägt.

Von Juul geklaut haben wir den Begriff der Gleichwürdigkeit.

Das gleichwürdige Miteinander spielen ist in all unseren Arbeiten zentral. 

Unsere Kunst ist interdisziplinär.

Unsere Dozenten sind alle freischaffende Künstler und Künstlerinnen, die über umfangreiche vermittelnde Kompetenzen verfügen und erfahren sind. In erster Linie sind es aber Künstler mit verschiedenen künstlerischen Schwerpunkten.

In der Regel sind die Künstler Teil des künstlerischen Prozesses und Teil der Präsentation.  

Dies unterscheidet das Pipette-Kulturlabor sicherlich von anderen theaterpädagogischen Instituten. 

 

Warum Labor?

Das Pipette-Kulturlabor sieht sich selbst als Forschende. Wir wollen Entdecker sein. Unser Ausgangspunkt ist immer das Hier und Jetzt, Forschungsgegenstand ist immer die Kommunikation mit uns, dem Ort, an dem wir uns befinden,

unser Gegenüber. Unsere Pipette, unser "Werkzeug", ist die Improvisation.

Künstler arbeiten gemeinsam mit Laien aller Altersstufen. Es entstehen Werke im Prozess, die immer Momente präsentieren. Die Arbeiten sind Themenkonzipiert, sowie Situationsorientiert.

Ein Schwerpunkt ist die Frühkulturelle Bildung, ein anderer kulturelle Teilhabe aller Altersstufen und sozialer Hintergründe. 

 

Im Kulturlabor finden sie eine Vielzahl an Kursen, Workshops und Seminaren, die durch Phantasie, Lust, Spielfreude und kreativer Partizipation die individuelle Persönlichkeitsentwicklung in jedem Alter fördern.

Das Kulturlabor ist ein wandelnder Ort, bestimmt durch den Raum und die Menschen, die sich dort austauschen, erfindet es sich somit immer wieder neu.